Hafenbetrieb – An der Spitze

Das weithin sichtbare Zeichen für das auf den Punkt gebrachte Leistungskonzept ist die Hafenmeisterei an der Spitze des Hafenkopfes. Von hier aus werden die Betriebs-sicherheit überwacht, der Datenstrom koordiniert und der gesamte Umschlagsanlagen-
betrieb geregelt.

Der Rheinhafen Krefeld ist der viertgrößte Hafen in NRW. Er hat über 7,1 km Kai-/Ufer-
kante und eine Gesamtfläche von 420 ha. Beim Hafenbetrieb und den Ansiedlern sind insgesamt 7 Krananlagen, ein stationäres und ein mobiles Förderband für den Güterumschlag sowie ein leistungsfähiges trimodales Containerterminal mit zwei Containerbrücken im Einsatz. Der Hafen verfügt über eine hafeneigene Eisenbahn mit direktem Anschluss an das internationale Schienennetz und über eine gute Infrastruktur mit Anbindung an das öffentliche Straßen- und Autobahnnetz. Durch die Trimodalität können Güter von allen auf alle Verkehrsträger umgeschlagen werden.

 

 

Neben den beiden Containerbrücken stehen zwei weitere hafeneigene Krananlagen für den Güterumschlag zur Verfügung. Eine neue hochwassersichere Umschlagstelle mit gedeckten und offenen Lagerboxen für Schüttgüter wird in diesem Jahr im Bereich der Hafenspitze errichtet.

Die Hauptgütergruppen sind Stahl, Agrar- und Chemieprodukte, Container sowie Schwergut- und Projektladungen. Das Umschlagsvolumen liegt bei rund 4,7 Millionen Tonnen im Jahr.

Der Hafenbetrieb Krefeld ist nach DIN ISO 9001-2015 erfolgreich zertifiziert.