Trotz Krise positive Entwicklung im
Rheinhafen Krefeld


PRESSEMITTEILUNG

(Krefeld – 18.06.2010) Jahresabschluss 2009 mit weiterer Ergebnisverbesserung. Neue Ansiedlung im Hafengebiet und innovative Logistikkonzepte.

Der Güterverkehr in Deutschland ist 2009 um 11,2 Prozent geschrumpft. Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Umschlagleistung im Rheinhafen Krefeld. Trotzdem konnte zum zweiten Mal in Folge seit der Privatisierung das Defizit halbiert werden. Bei Fortsetzung dieses Trends kann 2012 das geplante positive Betriebsergebnis erreicht werden. Die Position als viertgrößter öffentlicher Binnenhafen am Rhein konnte Krefeld 2009 halten. Von der erkennbaren, wirtschaftlichen Erholung in Deutschland profitieren auch die Binnenhäfen. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2010 wurden bereits wieder 30 Prozent mehr Güter umgeschlagen (1,4 Millionen Tonnen). Bei Fortschreibung dieser positiven Entwicklung werden 2010 die Umschlagsmengen des vergangenen Jahres deutlich überschritten werden. Der Rückgang beim hafeneigenen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) von „nur“ 4,6 Prozent zum Vorjahr war deutlich geringer als es die Marktlage erwarten ließ. Mittlerweile gibt es auch hier wieder Zuwächse bei den transportierten Mengen, so dass schon in den ersten fünf Monates das halbe Jahresergebnis aus 2009 bewegt wurde.

Dazu trägt auch ein innovatives Logistikkonzept der Firma Green Cargo bei, die LKW-Trailer mit dem Zug aus Malmö (Schweden) ins Krefelder Container Terminal (KCT) fährt und von hier aus die Ladungen im Nahbereich verteilt. Pro Trailer werden so 1.800 Kilometer Straßentransport eingespart. In den letzten beiden Monaten wurden rund 900 dieser Einheiten von der Straße auf die Schiene verlagert. Bisher läuft die Verbindung fünf Mal in der Woche und soll jetzt auf acht Abfahrten erweitert werden. Eine weitere fahrplanmäßige Verbindung im kombinierten Verkehr ist für Italien in Vorbereitung.

Die Erweiterung der Güterpalette ist für Geschäftsführer Rainer Schäfer Schwerpunkt in der Ansiedlungspolitik des Hafens: „Das Stahl-Service-Center von ThyssenKrupp ist fertiggestellt und ein weiteres Unternehmen aus der Metallbranche plant eine Neuansiedlung auf 40.000qm im Hafengebiet. Bisher hat uns dieses Marktsegment in Krefeld noch gefehlt. Damit wird auch für die Stadt Krefeld zusätzliches Gewerbesteueraufkommen in Millionenhöhe generiert.“

In Zukunft werden dann fast 15 Prozent des Krefelder Hafenumschlags auf, die für den Hafen neue Gruppe, Stahl und Metalle entfallen. Bisher sind Landwirtschaftliche und Chemische Produkte sowie Baustoffe die Hauptgütergruppen im Rheinhafen.

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