Seit 1970

Seit der Privatisierung ist Hafenaffinität bei Neuansiedlungen ein wesentliches Kriterium. ThyssenKrupp nutzt beispielsweise Schiffs- und Bahnanbindung im neuen ServiceCenter an der östlichen Seite des Wendebeckens. In den 70er bis 90er Jahren änderte sich im Zuge des Strukturwandels auch die Nutzung im Krefelder Hafen. Neben der vermehrten Ansiedlung von Unternehmen der Baustoff- und Recyclingbranche verließen 1981 die Flusspioniere den Standort Krefeld. Die Kaserne mit den Anlegestellen lag direkt hinter der Drehbrücke südlich des Hafenkopfes. Diese Fläche wird heute für Trinkwasserbrunnen der Firma Cargill genutzt.

Eine grundlegende Veränderung der Logistik war die zunehmende Containerisierung der Warenströme, an der Krefeld keinen Anteil hatte, da keine adäquaten Umschlagmöglichkeiten bestanden. Deshalb wurde 1998 am Hafenkopf ein Containerterminal eingerichtet.

Nach der Privatisierung im Jahr 2008 wurde die Terminalfläche auf 32500 qm vergrößert und um eine weitere Krananlage ergänzt.

 

(Foto: Weiße Luftballons steigen zur Einweihung auf).